Radsensor Bauform PINTSCH FSP-RS

Einsatzgebiet

Der Fahrzeugsensor PINTSCH - Radsensor FSP-RS besteht aus dem Radsensorsystem der Firma Frauscher und der Radsensor-Auswerte-Baugruppe RSA von PINTSCH BAMAG und kommt als punktförmiges Einschaltmittel für Bahnübergangssicherungsanlagen (BÜSA) oder Anrückmeldekriterium für Stellwerke zum Einsatz, wenn beengte Verhältnisse oder Stahlschwellen im Bereich von Einschaltstellen vorliegen. Bei Holz- oder Betonschwellen und bei Y-Stahlschwellen kommen vorzugsweise Fahrzeugsensoren FSP zum Einsatz.

Der Radsensor ist für eine Befahrung mit Geschwindigkeiten im Bereich von 5 bis 180 km/h ausgelegt. Der Radsensor FSP-RS kann bei BÜSA an Einschaltstellen als Ersatz für FS1/11 bzw. FS2/12 eingesetzt werden. Zwischen dem Radsensor an der Schiene und der Auswertebaugruppe im Schalthaus ist zwingend sternviererverseiltes Kabel zu verlegen.

Funktionsprinzip

Der RSR122 besteht aus zwei galvanisch getrennten Sensorsystemen. Es können „nicht sichere“ Einschaltstellen (nur bei ÜS), bestehend aus einem einzelnen Radsensor unter Ausnutzung beider Sensorsysteme oder „sichere“ Einschaltstellen (bei ÜS, Fü und ÜSOE), bestehend aus zwei Radsensoren unter Ausnutzung des jeweils inneren Sensorsystems bei jedem Sensor, realisiert werden.

Im Schalthaus befindet sich die Auswerte-Einheit der Firma Frauscher und ggf. die Radsensorauswertung RSA von PINTSCH BAMAG. Die RSA-Baugruppe besteht aus einer primären Stromversorgung und zwei unabhängigen Auswerteeinheiten, die als System 1 und System 11 bezeichnet werden und die Signale der Frauscher-Auswerte-Einheit für die RBÜT aufbereiten.