Signallaterne LED 210 G

Einsatz

Die Signallaterne LED 2010 G basiert auf dem in Österreich zugelassenen und betriebsbewährten Signalgeber EU und wurde für die Anforderungen des deutschen und internationalen Marktes weiterentwickelt. Dabei wurden die Anforderungen des Lastenheftes für LED-Lichtsignale der DB Netz AG im vollen Umfang erfüllt. Der Signalgeber verfügt über eine Nah- und Fernsichtcharakteristik und kann an Haupt- und Vorsignalen eingesetzt werden.

Aufbau

Die Signallaterne ist als Einzelsystem konzipiert, das heißt für jeden benötigten Lichtpunkt eines Streckensignals wird eine einzelne Signallaterne verwendet. Dies garantiert größtmögliche Flexibilität bei der konstruktiven Gestaltung des Signalschirms entsprechend den Anforderungen unterschiedlicher Signalsysteme im Rahmen der Signaltechnik. Die LED-Platine und die gesamte Steuerelektronik eines Lichtpunktes sind hinter dem optischen System in einem robusten und wetterfesten Kunststoffgehäuse untergebracht. Zur Minimierung von Phantomlichteffekten ist die Frontscheibe leicht nach oben geneigt und mit einer darüber liegenden Schute versehen.

Merkmale

Das optische System der Signallaterne ist für die Abdeckung der üblichen Gleisradien ausgelegt Die Signallaterne ist für den Betrieb mit zwei Nennspannungen für den Tagbetrieb (12V AC) und Nachtbetrieb (8V AC) vorgesehen und verfügt durch den Einsatz von LED's über eine hohe Verfügbarkeit. Jede der verwendeten LED's wird einzeln gespeist und überwacht.

Elektrische Schnittstelle und Sicherheitsverhalten

Die elektrische Schnittstelle verfügt über eine Ersatzlast und ist damit kompatibel zu den bei elektronischen Stellwerken eingesetzten Lampenstromkreisen mit Stromüberwachung und Kaltfadentest. Jeder Ausfall innerhalb der Signallaterne, der zu einer Einschränkung der geforderten lichttechnischen Eigenschaften führt, wird von der überwachenden Elektronik erkannt und resultiert in einer Abschaltung des Lichtpunktes und entsprechender Auftrennung des Signalstromkreises, so dass eine Offenbarung über die Lampenstromüberwachung des Stellwerks sichergestellt ist. Darüber hinaus kann bei Ausfall einer einzelnen LED – die Anforderungen an die Lichtstärke werden dabei weiterhin erfüllt – eine Diagnosemeldung über einen separaten Ausgang ausgegeben werden.